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COALBOX - STUDIO
2004

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo kann ich walken?

Generell überall. Das kann vor der eigenen Haustüre beginnen, und auf einem aufgelassenen Flugplatz enden. Dazwischen liegen Waldwege, Parks, Wanderwege, Wiesen, usw. Sie können immer und überall walken. Dem Sonnenauf- oder -untergang entgegen, auf Asphalt, um die Technik zu verfeinern, durchs hohe Gras, um die Natur zu spüren. Sie sehen, es gibt praktisch keine Grenzen. Suchen Sie sich das für Sie Beste raus, und vergessen Sie bitte nicht: Es soll Spass machen!

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    Was muss ich mitnehmen?

Das kommt darauf an, wo Sie unterwegs sind. In der näheren Umgebung können Sie mit leichtem Gepäck „reisen“. Ein bisschen Telefongeld, ein Pflaster für alle Fälle, das reicht schon. Wenn Sie ein Handy besitzen, so gehört es für den Notfall in die Tasche – bitte ausgeschaltet, wenn Sie die dem Gerät nahen Körperteile nicht ständig mit der “telefonierfähigen Mikrowelle grillen” wollen.
Sind Sie auf einer grösseren Tour (eine Stunde und länger), sollten Sie zusätzlich eine Taschenlampe, etwas zum schreiben, vielleicht einen Fruchtriegel – natürlich ohne Aroma- und Konservierungsstoffe - und auf jeden Fall Wasser mitnehmen. Keine isotonischen Drinks !

Faustregel beim Trinken:

1 Stunde Sport = 1 Liter trinken

Lassen Sie auf keinen Fall das Durstgefühl zu stark kommen. Trinken Sie rechtzeitig. Wenn Sie das Gefühl haben: “Ich muss unbedingt etwas trinken”, ist Ihr Körper schon unterversorgt.
Zusätzlich zum Wasser gibt es für Gesundheitsbewusste nur eine Alternative: ein 100% natürliches (!) Vitalkonzentrat in flüssiger Form, das Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, aber auch essentiellen Fettsäuren und andere Aufbaustoffe enthält. Ich verwende es selbst und bin sehr zufrieden damit. Es hilft mir auch beim Abnehmen, da das Hungergefühl zurückgeht. Bei ca. 1 Euro pro Tagesdosis finde ich es auch sehr preiswert ! Hier ist der Link zur Website des Herstellers:

http://www.etrevital.com/html/nahrungserganzung.html

Auch Profisportler vertrauen auf das Produkt. Zu finden unter folgendem Link:

http://www.etrevital.com/html/aktuell.html

Wenn man das VitalElixier dabei hat, muss man lediglich auf langen Touren zusätzlich Kohlehydrate zuführen. Ob Sie Stulle, Spätzle oder Spaghetti speisen, ist Schmacksache’ Ihres Gaumens. Von Kraftgels oder ähnlichen Kunstprodukten rate ich – wenn auch Ihnen Ihre Gesundheit wertvoll ist - ab.

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    Wann sollte ich walken?

Selbst in der grössten Mittagshitze können Sie ihre Sohlen heiss laufen, solange Sie es in einem Wald machen. Die Bäume halten die Luft angenehm kühl. Ansonsten sind Ihnen keine Grenzen gesetzt. Es gibt im Trekkingbedarf sogar Stirnbänder, die eine Taschenlampe halten. Somit steht Ihrem ersten Midnightwalk nichts im Wege.

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    Welche Ausrüstung muss ich haben?

Walking-Stöcke (Poles):

Bitte nur „Nordic Walking Stöcke” verwenden. Durch ihre spezielle Handschlaufentechnik haben Sie die Gewissheit, dass Sie ihre Kräfte maximal verteilen, und sicher unterwegs sind.
Im Vergleich zum Wander- oder Trekkingstock sind sie nicht nur leichter, sie haben auch einen schmaleren Griff. Die breiten Schlaufen verbinden die Hände fest mit den Stöcken, so dass man sich mit den ganzen Gewicht in der Schlaufe abstützen kann und, wie beim Langlauf, die Arme weit nach hinten durchziehen kann.

Kleidung:

Je nach Temperatur sollten Sie spezielle Kleidung für’s Walking tragen. In den einschlägigen Sportgeschäften wird man Sie gerne beraten. Auch die bekannten und grossen Discounter (Aldi / Lidl) machen immer wieder Sonderangebote. Wenn es kalt wird, dann sind Sie mit der „Zwiebeltechnik“ gut beraten. Lieber mehrere Sachen, die man je nach Temperaturgefühl aus- oder anzieht, als nur eine dicke Jacke, die entweder zu warm ist, oder, wenn sie ausgezogen wird, wird einem zu kalt.



Wichtig ist, dass man genügend Bewegungsfreiheit hat, und es nicht zu warm wird. Nach Möglichkeit sollten synthetische Fasern verwendet werden. Sie leiten die Feuchtigkeit schnell vom Körper weg. Baumwolle zum Beispiel saugt die Feuchtigkeit auf, und braucht lange, um zu trocknen. Nasse Kleidung lässt uns nach dem Sport schnell frieren.

Schuhe:

Lassen Sie sich hier bitte auf jeden Fall in einem Fachgeschäft beraten. Am besten in einem solchen, wo man Ihnen eine Laufanalyse anbietet. Diese Geld ist gut angelegt, und Ihre Füsse werden es Ihnen danken. Lassen Sie die Finger bzw, Zehen von Billigangeboten. Es kommt dabei meist nichts Gescheites heraus, und Sie verderben sich nur die Füsse und die Freude am Laufen.

Handschuhe & Mütze:

Je nach Witterung und Gefühl. Wichtig ist, das Sie atmungsaktives Material wöhlen.

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    Muss ich wieder in die Schule gehen?

Ja!!!
Um möglichst effektiv trainieren zu können, sollte man sich eine Einweisung geben lassen. Dabei wird der richtige Umgang mit den Stöcken gelehrt, welche Muskeln durch welche Bewegungen belastet werden, und wie nach dem walken der Körper und die Muskulatur gedehnt wird.

    - Es werden ca. 90% aller Muskeln trainiert.
    - Durch den Einsatz von Stöcken wird der Bewegungsapparat um bis     zu 30% entlastet.
    - Nordic Walking ist bis zu 45% effektiver als Walking ohne Stöcke

    WOLLEN SIE SICH DAS ENTGEHEN LASSEN?

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    Ich mag nicht alleine walken!

Dann nehmen Sie doch einen Walkman oder CD-Player mit. Oder ein Miniradio, das nur mit Ohrhörern funktioniert. Ich verwende einen CD-Player, der MP3-fähig ist, und eine selbstgebrannte CD mit Titeln aus dem Bereich der sogenannten “Wellness-Musik”. Früher nannte man das auch Meditationsmusik.
Ein typischer Vertreter dieser Musikgattung ist Gomer Edwin Evans. Es darf aber auch mal Pink Floyd sein. Noch viel schöner ist es allerdings, der Natur zu lauschen, vorausgesetzt, Sie befinden sich nicht gerade auf der meist befahrenen Ein- bzw. Ausfallstrasse Ihres Wohnortes.

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    Kartenmaterial

In Stadtgebieten sind die üblichen Stadtpläne sicherlich immer gut. Leider sind dort aber nicht alle Wege und Steige verzeichnet. Halten Sie deswegen Ausschau nach einem Wanderplan bzw. einer -karte.
Wesentlich besser sind
Topographische Karten geeignet. Sie werden vom Bayerischen Landesvermessungsamt erstellt, und sind in jedem gut sortierten Buchladen (Hugendubel) in der Kartenabteilung zu bekommen. Das selbe Kartenmaterial wird auch für die CD “Bayern 3D” verwendet. Hier können Sie auch eigene Routen eingeben und abspeichern.

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         Bergtour ohne Tortur

Wer seinen Rucksack für den Wanderausflug zweckmäßig packt, schont Muskeln und Gelenke
Keine Frage: Der Rucksack ist auf kleinen und großen Wandertouren überaus praktisch. Neben Proviant finden darin auch so wichtige Utensilien wie regendichte Kleidung oder ein Erste-Hilfe-Set Platz. „Wer jedoch die Lasten beim Packen ungünstig verteilt oder falsch hebt, riskiert, dass sich Schultern und Nacken verspannen und Rückenprobleme auftreten“, erklärt Professor Dr. Thomas Horstmann, Orthopäde und Sportmediziner von der Universitätsklinik in Tübingen. So wandern Sie entspannt:

Packen. Leichte Gegenstände, wie zum Beispiel Kleidung, gehören in das Bodenfach. Schwerere Sachen sollten nah am Rücken verstaut werden, das entlastet die Gelenke. Dinge wie Getränkeflaschen, die Sie während der Tour öfter ein- und auspacken, stecken Sie am besten gleichmäßig verteilt in die Außen- oder Deckeltaschen.



Richtig aufsetzen: Schultergurte des Rucksacks lockern, mit leicht gebeugten Knien auf das Bein heben. Eine Hand umfasst den Tragegrifff Erst mit dem einen, dann mit dem anderen Arm in die Schultergurte schlüpfen
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Grafik: W&B/Schobel



Rucksackgewicht. Wie viel Gepäck Sie sich zumuten können, hängt von individuellen Bedingungen wie Statur und Trainingszustand ab sowie von eventuellen organischen Vorschäden. „Wer zum Beispiel bereits unter Muskelverspannungen leidet, sollte möglichst nicht mehr als vier Kilogramm tragen“, meint der Experte. Für eine mehrtägige Tour lohnt sich ein Gepäcktransport, wie ihn mittlerweile viele Reiseveranstalter und Touristikgemeinden anbieten.

Heben. Ungeübte Wanderer benutzen beim Aufsetzen ihres Rucksacks häufig die vergleichsweise schwachen Rückenmuskeln und nicht die kräftigere Beinmuskulatur. Es empfiehlt sich, einen schwereren Rucksack vor dem Aufsetzen auf einem Tisch oder dem Oberschenkel abzustellen (siehe Zeichnung oben).

Apotheken Umschau
4.06.04

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